Mittwoch, 1. Februar 2017

Warum unterstützt die europäische Politik, dass Flüchtlinge illegal nach Europa kommen, verhindert aber gleichzeitig deren legale Einreise?


Klartext

Die Geschichte, die damit begann, einem Land von 20 Millionen Menschen im Bürgerkrieg zu helfen, endete mit der Beherbergung eines Kontinents von 2 Milliarden, während 20 Millionen abgesperrt in ihrem Schicksal landeten, dank den Anstrengungen der EU-Politik.


Der österreichische Minister Sebastian Kurz beschrieb in 2015 die EU-Flüchtlingspolitik als eine „Einladungskultur“

War es wirklich so? Wie? Und warum?



Zuallererst lassen Sie mich festhalten, dass Gesetze Werkzeuge der Regierung sind. Wenn eine Regierung (als Beispiel) ausländische Investoren anziehen möchte, geht es nicht, diese physisch zu holen, sie ändert einfach die Regeln und Gesetze, neben etwas Medienarbeit und internationalen Vereinbarungen…
Was passierte also in 2015?
 Die Armut in Afrika und die Kriege im Mittleren Osten fingen nicht erst 2015 an, es gab sie schon viel früher.
Was passierte war, dass die europäischen Regierungen ihre Verfahren und Gesetze die Migranten betreffend änderten (ungeachtet dessen, ob sie wirklich Flüchtlinge waren oder nicht) und dass sie die Medien um übermächtige Hilfe gebeten haben, was manipulieren (und gleichzeitig manipuliert werden) bedeutet…
Diese Veränderungen wurden Milliarden Menschen auf der Welt gehört – mit der „unausgesprochenen“ Botschaft, so bald wie möglich nach Europa zu kommen, und alle Prozeduren hinzunehmen, die Bedingungen der Schleuser zu befolgen, ungeachtet dessen was sie dabei opfern oder auf sich nehmen müssen … ihr Leben und das ihrer Familien zu riskieren, um zu versuchen, das „Paradies“ zu erreichen, welches Europa für sie vorbereitet hatte.
Die Problematik dieser Vorgehensweise zeigen die beiden folgenden Punkte:
1- Die Botschaften und Diplomaten wurden daran gehindert, einen legalen Weg für die Migranten oder Asylanten zu organisieren … dann:
2- Es wurden jene (Illegalen) willkommen geheißen und mit der größten Gastfreundschaft behandelt, die zuvor Schleuser bezahlten, was die „Einladungskultur“ begünstigte und sich zur „Flüchtlingskrise“ entwickelte.
Das ist exakt das, was die Krise erzeugte, nicht der Krieg, nicht die Armut…
Der Syrische Krieg war nur der Aufhänger, den Politiker (und Medien) benutzten, um die Massen zu manipulieren und davon abzulenken, was sie wirklich erreichen wollten, basierend auf ihren eigenen Ansichten der örtlichen ökonomischen Probleme und anderen Überlegungen…





Manipulation in Human Trafficking Policies (Englisch neu geschriebener Entwurf)


Es ist Zeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen über die sogenannte “Flüchtlingskrise” und die Manipulation, die unter dem Deckmantel „Menschenrechte“ betrieben wird.


Oft sind unter diesen „illegalen Flüchtlingen“ Menschen, die aus reichen Ländern kommen, in denen gar kein Krieg herrscht. Während die Menschen, die wirklich vom Krieg betroffen sind, all ihre Kräfte und Mittel aufbieten, um nach Europa zu gelangen, sich aber dann den Schlepper schlussendlich nicht leisten können...

Die Notsituation der Flüchtlinge wird von den Schleppern schamlos ausgenutzt. Und es ist ihnen auch egal, wenn die Leute während der Bootsfahrt nach Griechenland ertrinken; sie erstatten das Bezahlte den Familien nicht zurück. Das mag wohl nach Ansicht der türkischen Schlepper „halal“ sein, aber wo ist dabei die „Menschlichkeit“ der EU geblieben in deren Namen sie den Kriegsflüchtlingen doch angeblich zu helfen versucht? Da deren kriminelles Gewerbe in einem komplett rechtsfreien Raum stattfindet, können sie sich mit unbegrenzter Macht erzwingen, was sie wollen. Hauptleidtragende sind wieder einmal die Flüchtlinge, deren gnadenloser Ausbeutung keine Grenzen gesetzt sind. In diesem Zusammenhang müssen auch die vielen Fälle sexueller Missbräuche erwähnt werden, denen klarerweise vor allem die Frauen während der Flucht zum Opfer fallen.

Es wird daher dringend dazu geraten, dass die europäischen Regierungen von selbst die illegale Einreise mittels weiterer Maßnahmen reglementieren:
Zum Beispiel könnten sie Flüchtlingen, die legal – also über den Weg der Botschaften – nach Europa gekommen sind, den Vorrang in den Asylverfahren geben. Ihre Anträge würden somit schneller bearbeitet und ihnen ein unnötig langer Aufenthalt in den Erstaufnahmezentren erspart bleiben. Illegal eingereiste Flüchtlinge hätten, andererseits, dann mit längeren Wartezeiten in den Lagern zu rechnen, da sie ja stärkeren Kontrollen unterzogen werden müssen.



Hier offenbart sich die traurige Wahrheit: Die sogenannte „Flüchtlingskrise“ ist nicht nur das Ergebnis der Kriege, die im Nahen Osten wüten und der dortigen Diktatoren. Einen großen Schuldanteil tragen die europäischen Politiken und Gesetze, die die legale Einreise unmöglich machen, um dann den illegal eingereisten Flüchtling zu „belohnen“.




Ein Flüchtling kann erst nach Europa kommen, wenn er einem Schlepper ca. 10.000 Euro gezahlt hat. Wenn also täglich Tausende Flüchtlinge nach Europa kommen – wie es derzeit (Sommer 2015) geschieht –, dann bedeutet das, dass die „Schlepper-Industrie“ täglich Millionen Euro erwirtschaftet; monatlich sind es dann Milliarden Euro, und jährlich bedeutet dies Einnahmen von über 30 Milliarden Euro! Von diesen Geldsummen hätte Europa und seine Wirtschaft profitieren können, aber die EU-Politiker beharren mittels ihrer Politiken darauf, dass dieses Geld in die Taschen Schlepper wandert.

Eine dringende Frage stellt sich, nämlich: Welchen Nutzen erfüllen die Schmuggler, sodass sie von den EU-Gesetzgebern mit einem 30 Milliarden Unternehmen derart großzügig belohnt werden?



Würde die Einreise der vom Krieg Flüchtenden, über den Weg der Botschaften verlaufen, könnten diese die Antragsteller kontrollieren, die nach Europa kommen. Dadurch könnte man sogar Terroristen und Kriminelle ausfindig machen und diesen keine Einreise-Erlaubnis erteilen bzw. deren Festnahme veranlassen. Gleichzeitig wäre dies eine Möglichkeit auch allen anderen Arten von Betrugsfällen vorzubeugen oder gezielt Antragsteller/Innen zu bevorzugen, die ein gewisses „wünschenswertes“ Profil aufweisen (Berufsqualifikationen, Ausbildungsgrad, Beherrschung der Landessprache, …), das auf deren erleichterte Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt des EU-Ziellandes hindeuten lässt.
Aufgrund der Untätigkeit der europäischen Botschaften im Nahen Osten hat sich ein vollkommen absurdes “Einreise-System” etabliert, das es zum Beispiel Business-Männern oder Managern aus Saudi-Arabien oder Dubai ermöglicht, „einfach“ einem Schlepper Tausende von Euro zu bezahlen, um dann –  zwar unter Lebensgefahr – nach Europa zu kommen, allerdings lediglich von dem persönlichen Wunsch geleitet, einen Asylantrag zu stellen um in weiterer Folge einen EU-Pass zu erhalten.
Solchen Betrugsfällen muss man mit soliden Maßnahmen entgegentreten! Die EU-Botschaften in den Kriegsgebieten und Anrainerstaaten müssen strenger kontrollieren, wer ein “wahrer” Flüchtling ist, indem sie eine legale Einreise ermöglichen und stärkere Kontrollen durchführen!

Das soll also die „Menschlichkeit“ der EU sein, in deren Namen sie den Kriegsflüchtlingen zu helfen versucht?!








In der Türkei, im Libanon und in Jordanien gibt es etliche europäische Botschaften. Sie lehnen alle Visa-Anträge seitens der Kriegsopfer aus Syrien konsequent ab, obwohl unter ihnen Ärzte, Ingenieure, Studenten oder Angehörige verfolgter Minderheiten (Kurden, Christen, usw.) sind. Sie erfüllen alle Auflagen, die die europäischen Botschaften für die Antragsteller/Innen definiert haben: Sie hinterlegen Summen von mehreren Tausend Euro auf europäischen Banken und lernen die Sprache ihres gewählten Ziellandes bis sie das erforderliche Niveau B2 erreichen… Trotz all dem, wird ihr Antrag abgelehnt.
Die absichtliche Vernachlässigung ihrer Anträge zieht fatale Folgen nach sich: Die Kriegsopfer nehmen das hinterlegte Geld also wieder zurück und zahlen es einem türkischen Schlepper. Wenn sie in Europa ankommen, stellen sie einen Asylantrag, der dann positiv entschieden wird. Infolgedessen werden ihnen großzügige staatliche Unterstützungen und weitere Beihilfen vonseiten der zahlreichen Organisationen zuteil. Sie erhalten einen regulären Aufenthaltstitel und damit verbundene finanzielle Hilfen nur deshalb, weil sie einen Schlepper bezahlt haben, der sie auf illegale Weise nach Europa gebracht hat.

Zudem ignorieren sie die wahren Kriegsopfer und ihnen entgeht enorm viel Geld, das – anstelle, dass es der Wirtschaft der EU zugutekommt – in die Taschen türkischer Schlepper wandert.


Es gäbe da einige mögliche Lösungsansätze, aber offensichtlich hat sich noch niemand um deren Umsetzung bemüht:
Würden die EU-Botschaften pro Monat 10.000 – oder auch nur 1.000 – Flüchtlinge auf „legale Weise“ aufnehmen und deren Einreise- bzw. Asyl-Anträge schon vor Ort im Herkunftsland bearbeiten, so hätte sich das vermeintliche Problem der “Flüchtlingskrise” von selber gelöst.

Die Flüchtlinge würden nicht mehr unter schlimmsten Bedingungen nach Europa strömen - wie es derzeit der Fall ist - und ihr Leben und jenes ihrer Familien riskieren, sondern in sicheren Gebieten des jeweiligen Herkunftslandes abwarten, bis sie ihre Einreise-Genehmigung nach Europa erhalten. Das Geld, das sie an einen Schlepper bezahlt hätten, würde mit Ihnen nach Europa kommen, was wiederum positive Auswirkungen auf dessen Wirtschaft hätte.





Montag, 30. Januar 2017

Wirtschaftliche Erwägungen der EU im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik




Sebastian Kurz, klare Aussage.

Manche Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben in der zweiten Dekade seit der Gründung der EU scheinbar große finanzielle Überschüsse erzielt[1], verglichen mit den anderen, die in tiefe Schulden oder Krisen gestürzt wurden. Während die Letzteren darum kämpfen, Lösungen für ihre sozialen und wirtschaftlichen Probleme zu finden, suchen die „Gewinner“ nach alternativen Möglichkeiten, ihr überschüssiges Geld zu investieren.



[1] Bis zu 18,5 Milliarden Euro in Deutschland, 1. Hälfte des Jahres 2016 http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-08/haushalt-deutschland-milliardenueberschuss-statistisches-bundesamt .
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/steuerzahler-traegt-ein-drittel-der-gesetzlichen-rente-15060061.html?GEPC=s6
https://www.dbresearch.de/PROD/RPS_DE-PROD/PROD0000000000447197/Deutsche_Staatsfinanzen%3A_%C3%9Cbersch%C3%BCsse_dank_Vollbesc.pdf





In die Neuankömmlinge zu investieren bedeutet, dass diese Regierungen die essentiellen Sektoren in ihren Wirtschaften unterstützen, nämlich den Immobiliensektor, Bildung[1], das Gesundheitswesen und den Einzelhandelssektor, da das meiste Geld, das die Regierungen für die Flüchtlinge ausgeben, sofort in diese Sektoren fließt, zusammen mit weiterem Geld aus diversen anderen Quellen[2].




[1] Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW): "Der Staat hat endlich erkannt, dass er mehr in Bildung und Infrastruktur investieren muss. Diesen Nachholbedarf hatten wir allerdings schon vor der Flüchtlingskrise. Deshalb finde ich es etwas verlogen, wenn die Debatte jetzt nur wegen der Flüchtlinge aufgemacht wird." Die Welt, am 03.11.2015 https://www.welt.de/wirtschaft/article148364620/Nach-sieben-Jahren-bringt-ein-Fluechtling-dem-Staat-Geld.html






Laut der Keynesschen Theorie würden die Wirtschaften dieser Länder verbessert werden (weil die Konsumquote der Flüchtlinge am höchsten ist), wenn man diese Option auswählen würde.[1]




[1] Anders gesagt, wenn diese Länder ihre Überschüsse auf ihre Bürger verteilen würden, würden diese sie sehr wahrscheinlich nicht in der eigenen Wirtschaft ausgeben, denn sie neigen dazu, entweder das Geld zu sparen oder es im Ausland zu investieren oder auszugeben (Reisen, Projekte im Ausland, ausländische Waren importieren, etc.). Würden die Staaten das Geld dagegen unter den Neuankömmlingen verteilen, wie den Flüchtlingen, würden diese nahezu 100 Prozent dieser Mittel direkt in der lokalen Wirtschaft ausgeben. Natürlich widerstrebt den Bürgern diese Wahl durch die Regierung, was wiederum zu einem unausgesprochenen, subtilen Konflikt zwischen der Nation und den Politikern führt, der kaum offen diskutiert wird und bei dem beide Parteien nicht alle über dessen Thema öffentlich aussprechen können. Aus dieser Perspektive können wir verstehen, worum es bei dem gesamten Dialog über Flüchtlinge oder das Sozialsystem geht. Für die Regierung stellt sich die Frage: „wo wird das Geld ausgegeben, unabhängig von allen anderen Überlegungen, wer diese Mittel verdient oder wie fair das System ist“, während Privatpersonen diese Überlegungen vollständig fern liegen. Eine der besten Verdeutlichungen dieser Einstellung ist vielleicht die Debatte über die Familienbeihilfe für im Ausland lebende österreichische Familien. http://derstandard.at/2000053304899/Kritik-aus-SPOe-Klub-an-Fremdenpaket-und-Kuerzung-der-Familienbeihilfe
Eine weitere Veranschaulichung ist die Tatsache, dass einige „großzügige“ Länder wie Deutschland, die mehr als eine Million Flüchtlinge innerhalb eines Jahres bei sich aufgenommen haben, nur die Hälfte zahlt im Vergleich dazu, was ein Staat wie Ungarn gezahlt hat, um den christlichen Syrern innerhalb von Syrien zu helfen. (Siehe diesen Artikel:




Andererseits mangelt es den „Gewinner“- Ländern an jungen Leuten, aufgrund der Kultur, Mentalität und der Lebensqualität in diesen Ländern. Für diese Länder wäre es am profitabelsten, die Überschüsse in eine „junge Generation“ und in Kinder und „Väter und Mütter“, die diese Kinder zeugen und erziehen würden, zu investieren.


Vor dem aktuellen Flüchtlingsstrom waren diese Länder auf andere Quellen angewiesen, um ihren Jugendmangel zu begleichen, entweder indem sie weitere Länder der EU beitreten ließen oder indem sie Arbeiter aus Nicht-EU-Staaten wie Serbien oder der Türkei anwarben. Aufgrund diverser politischer, menschlicher, diplomatischer, … Gründe, die man sich leicht vorstellen kann, kann es schwierig für die EU-Politiker sein, offen über dieses Thema zu sprechen oder die wahren Pläne öffentlich zu machen. Deswegen sprechen sie es indirekt oder manchmal auf eine manipulative Weise an. Die Kriege im Mittleren Osten stellen in dieser Hinsicht eine seltene „Chance“ dar.  Der große finanzielle Überschuss und die kulturellen Qualitäten der Nationen aus Kriegsgebieten passen mehr als jeder andere Bereich in den Plan (die Tendenz, große Familien zu gründen sowie die pflichtbewusste Bereitschaft, sich um Familienangehörige zu kümmern, bei weniger anspruchsvollen Lebensweisen). Außerdem sind die Länder der Flüchtlinge ruiniert und die Wahrscheinlichkeit, dass sie in ihre Heimatländer zurückkehren, ist extrem gering. In den Berechnungen der Regierungen und Politiker bedeutet das bessere Resultate und geringere Kosten!
Einzelne Menschen und Gesellschaften stehen diesem Spiel natürlich aus diversen Gründen - kulturellen, religiösen, wirtschaftlichen usw. - misstrauischer gegenüber, aber die Mehrzahl der wichtigsten Medien, zusammen mit ein paar internationalen Organisationsverantwortlichen und institutionellen Forschern, stehen hinter den Politikern in ihrer manipulativen Mission, die Massen zu täuschen, Fakten zu verbergen oder unzureichende Nachforschungen anzustellen, entweder aus Ahnungslosigkeit oder Unehrlichkeit, mit guter oder schlechter Absicht.
Das alles kann erklären, weshalb die EU- Politiker es vorziehen, sich wie hilflose „Opfer“ der Situation darzustellen, anstatt sich als ihre Organisatoren zu outen, mit all den katastrophalen Konsequenzen dieser unverantwortlichen und unmoralischen Einstellung.
(Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin überzeugt, dass es für Europa das richtige Prinzip ist, sowohl moralisch, als auch wirtschaftlich, Millionen von Immigranten willkommen zu heißen (ich selbst bin ein Flüchtling). Was ich hier kritisiere, ist die Art und Weise, mit der die Politiker bei der Aufnahme dieser Flüchtlinge vorgehen. Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Einstellung, JEDE Million Flüchtlinge AUF JEDE ART aufzunehmen, bevor die Tür wieder geschlossen wird, und der Einstellung, bei der Verantwortung übernommen wird, diesen Prozess entsprechend der rechtlichen und sozialen Überlegungen zu organisiere. Erstere Einstellung hat zu all diesen Katastrophen und Tragödien geführt, die wir täglich beobachten, beginnend an den türkischen Grenzen und nicht mit der politischen Instabilität in Europa endend, einschließlich all der Tragödien im Mittelmeer!).
Europäische Politiker haben zwei Ziele unter einen Hut zu bringen. Zum einen gilt es die Wirtschaft durch Nachfrage anzukurbeln, um so die Arbeitslosigkeit zu gering zu halten. Zum anderen müssen die Immigranten gut in die Gesellschaft der Gastländer integriert werden.
Die Tatsache, dass die Politiker und die Regierungen versuchen, zwei unterschiedliche Ziele unter demselben Deckmantel zu erreichen, würde fast zum Scheitern von beiden führen. Die Regierungen versuchen, unechte und virtuelle Arbeitsmöglichkeiten zu kreieren (gemeint ist künstlich geschaffene Nachfrage), die zu einer störungsanfälligen Wirtschaft führen, die auf unechten Fakten und Richtlinien basiert. Des Weiteren neigen die Politiker dazu, die „schnellen Lösungen“ zu übernehmen, die ihnen zu besseren Wahlergebnissen verhelfen und die nicht ihren Ruf schädigen, während sie abwarten und es hinauszögern, sich der Krise mutig und offen zu stellen.[5]
Andererseits (bezüglich der Integration) sind diese Politiker weit davon entfernt, kluge und klare Richtlinien für die Neuankömmlinge einzuführen. Das hat wiederum zu Brüchen in der europäischen Gemeinschaft geführt, die jahrelang in Frieden gelebt hat und von einer echten Einheit geträumt hat. Darauf hinzudeuten, dass die „Flüchtlingskrise“ der Grund dafür ist, ist weit entfernt von der Wahrheit, da Europa seit langer Zeit Flüchtlinge willkommen heißt. Aber das Problem liegt genau im unverantwortlichen Verhalten der Politiker und Beamten. Es liegt darin, dass man es vernachlässigt hat, die Europäer angemessen über die Sachlage und Fakten zu informieren, damit sie sehen, dass es keinen Grund für eine Beunruhigung gibt.
Die Gefahr dieser Landschaft ist, dass die gesamten Regierungen und ihre Einrichtungen, Behörden und Beamten sich zu „Schauspielern und Schauspielerinnen“ gewandelt haben, die sich dem Schreiben und Mitspielen in einem großen Theaterstück widmen, anstatt langfristige und transparente Pläne vorzubereiten und umzusetzen, die klaren Strategien folgen. Stattdessen werden sie angetrieben von den Erfordernissen des „Theaterstücks“, sodass sie Wege zur Verzögerung finden und beide Parteien manipulieren: sowohl die Flüchtlinge selbst, als auch die Einheimischen. Das bedeutet auch, dass die meisten Ausgaben der Regierung für den Arbeitsmarkt und die Qualifizierung der Arbeiter mehr und mehr „virtuell“ und unwirklich werden und nicht auf einer realistischen, langfristigen Sicht fundiert. Die Regierungen, ihre Behörden und Verwaltungen leben eine Art von Schizophrenie, wenn sie sich entsprechend zweier unterschiedlicher und getrennter Realitäten verhalten!
Die andere Gefahr dieser zuvor genannten verfälschten Landschaft ist, dass die europäische Politik, statt die integrierbaren Elemente zu unterstützen oder ihnen zumindest dabei zu helfen, den europäischen Kontinent zu erreichen, auf dem sie sich um ihre Integration kümmern können, weil sie qualifiziert und dazu motiviert sind, ihre Ressourcen in vielen Fällen darauf verwendet, die nicht integrierbaren Elemente zu unterstützen. Sprich, es ist inzwischen sehr beliebt, sich mit Immigranten zu treffen, die einen Groll gegen Europa und seine Prinzipien, Kultur und Nationen hegen, obwohl sie hoch qualifiziert sind (finanziert von irgendeiner europäischen Regierung), die Landessprache fließend sprechen und dank der europäischen Vorgehensweise die gleichen Rechte haben wie die Einheimischen. Dagegen leben die gut integrierbaren Einwanderer, die sich danach sehnen, sich dem Kontinent mit größtem Respekt und Verständnis seiner Prinzipien anzuschließen, immer noch unter schlechteren Bedingungen![6]
Die Medien spielen eine „schmutzige Rolle“ in dieser Angelegenheit, indem sie die Menschen in „rassistische Rechte“ und „gute Tolerante“ aufteilen, was nicht der Wahrheit entspricht, da die Mehrzahl der Europäer nichts gegen Neuzuwanderer hatte. Das war solange der Fall bis im Jahr 2015 manche Regierungen diese unklaren Richtlinien für Asylanten eingeführt haben, ohne ausreichend ohne der eigenen Bevölkerung ausreichende Erklärungen zu geben und ausreichend Prozesse einzuführen, um die Sicherheit des Einzelnen und das Recht ihrer Kinder auf eine stabile Wirtschaft und ihr Wohlergehen zu gewährleisten oder zumindest das Ganze vernünftig und verantwortungsvoll zu erklären, um die Bedenken der Bürger zu reduzieren, ob diese Sorgen nun real oder eingebildet sind. 
Weil die Medien die Menschen aufteilen und sie kategorisieren, ist Europa jetzt politisch stark gespalten. Und dieses Szenario unterscheidet sich kaum von dem im Mittleren Osten, wo die Hälfte der Bevölkerung aufgehört  hat, der „gegnerischen“ Hälfte zuzuhören und man sich gegenseitig entweder als „Engel“ oder „Teufel“[7] betrachtet (Teufelskreis). (Siehe die vorangegangenen Artikel in diesem Buch).

Es war während der Flüchtlingskrise klar, dass die Journalisten, die eine „spaltende“ Rhetorik verwendeten und „spaltende“ Texte schrieben, die die europäischen Nationen polarisierten[8] und Brüche zwischen ihnen kreierten, stark gefördert wurden. 
Anstatt eine auf offenem Dialog basierende Beziehung zwischen den Ländern oder den Menschen in Europa aufzubauen, haben die Medien die Situation auf dasselbe Niveau wie in Syrien gebracht, wo die eine Hälfte des Landes die andere Hälfte als Teufel ansieht. Eine solche Sichtweise vertritt eventuell sogar die Hälfte der Menschen im Nahen Osten. Diese Polarisierung hat die Situation ernsthaft verschlechtert.Plötzlich wurden die Medien „menschlich“ und „tolerant“ und haben manche Länder und Bereiche in Europa als „Engel“ bezeichnet, während andere EU-Länder  und Parteien verteufelt wurden. 
Das erinnert an den Fall in Syrien, als die Medien plötzlich zum Hüter von „Freiheit und Demokratie“ wurden, nachdem sie jahrelang eine Diktatur gelobt haben, und das Resultat war eine Aufteilung der Nation in gleich große Fraktionen, die keine Möglichkeit mehr sehen, miteinander zu leben und bereit sind zu kämpfen, ohne bereit zu sein zuzuhören oder zu verhandeln. Das ist ein Beispiel dafür, was willentliche Fehlinformationen und Polarisierung durch Medien anrichten können.

Es stimmt nicht, dass die Flüchtlingskrise und die damit einhergehenden Probleme gegen den Willen der Politiker oder ohne deren Wissen stattfanden. Die EU-Politiker haben Tausende von Beratern und akademische Studien, die ihnen dabei helfen, die Bürger der EU vor Krisen zu schützen und soziale Probleme zu lösen. Aber sie erzählen den Bürgern, dass sie hilflos sind und nichts an der aktuellen Situation ändern können.  So gesehen ist die Flüchtlingskrise nicht nur das Resultat der Kriege im Mittleren Osten, sondern das Verhalten der europäischen Politiker hat ebenfalls auf nicht zu vernachlässigende Weise zur Entstehung der Krise beigetragen.



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[5] Der österreichische Minister für Europa, Integration und Äußeres nannte die erste Einstellung (und damit hatte er Recht) „Schlepperförderungsprogramm“ der EU und „Einladungskultur“ im Gegensatz zu der angeblichen „Willkommenskultur“, lesen Sie hier den ganzen Artikel: http://diepresse.com/home/ausland/eu/4858574/Kurz-kritisiert-EUSchlepperfoerderungsprogramm    
[6] Zwar lautet die ausgesprochene Politik, die Flüchtlinge kulturell und auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren, aber die Verantwortlichen sehen es als „weniger Kopfzerbrechen bereitend“ an, wenn die Flüchtlinge zu Hause bleiben und sich weiter auf ihre Aufgaben als Väter und Mütter konzentrieren. Aus genau diesem Grund fühlen sich oft diejenigen wohler und besser anerkannt, die nicht die Absicht haben, sich zu integrieren oder zu arbeiten, während die hoch qualifizierten Immigranten isoliert und benachteiligt werden. 
[7] (In Österreich zum Beispiel, wo der rechte Flügel seit dem 2. Weltkrieg nur 25% der Bevölkerung repräsentierte, sind diese 25% in 2 Jahren auf rund 50% sprunghaft angestiegen, nachdem dieser Anteil ein knappes halbes Jahrhundert lang konstant geblieben war!) Die Medien teilen die Bevölkerung trotzdem weiterhin in 2 gleiche Parteien auf und jede hört der ganzen Welt zu, nur nicht der Opposition, die gleichzeitig ihr Partner im Land ist!
[8]Wenn Länder wie Deutschland über Kapazitäten und die Bedingungen verfügen, um viele Flüchtlinge aufzunehmen, und Ländern wie Ungarn dies nicht können, macht das weder die Deutschen zu Guten, noch die Ungarn zu Bösen. Es ist genau das Gleiche, wie wenn jemand im Lotto gewinnt und sich entscheidet, 100 Personen aufzunehmen und gegenüber seinen Nachbarn damit angibt und sie schikaniert, weil sie nicht dasselbe tun. Das ist nämlich vollkommen unmoralisch und dennoch tun die Medien genau das immer wieder, ohne sich dafür zu schämen!